26.03.2012

Anfrage zu den Fallzahlen in der Eingliederungshilfe

Sehr geehrter Herr Landrat,

 

Die Fallzahlen der Eingliederungshilfe weisen nach einem sehr hohen Anstieg bis zum Ende der Kindergartenzeit einen rasanten Rückgang bei Eintritt der Kinder in die Schule auf.

 

Dazu folgende Fragen;

 

  1. Wie viele Kinder, die im Kindergartenalter gefördert werden, erhalten auch im Grundschulalter noch Eingliederungshilfen?
  2. Wie viele der im Kindergartenalter geförderten Kinder besuchen anschließend die Regelschule? Läuft dort die Förderung weiter?

 

Unter dem Aspekt von Integration und Inklusion werden in der Primarstufe die Schulen für Lernhilfe auslaufen. Die zu fördernden Kinder werden im Zuge der Regionalen Integrationskonzepte (RIK) oder in Integrationklassen in die Regelschulen eingeschult.

 

  1. Wie viele dieser Kinder erhalten zusätzliche Eingliederungsmaßnahmen, z.B. in Form von Integrationshelfern oder andere Unterstützung?
  2. Sind die Zahlen der Kinder an Regelschulen, die durch eine Eingliederungshilfe unterstützt werden, seit Einführung des RIK gestiegen?
  3. Wie werden Schulen, die im RIK oder mit Integrationsklassen arbeiten, vom Schulträger oder vom Landkreis bei ihrer Arbeit unterstützt?
  4. Bekommen die Kommunen vom Landkreis einen finanziellen Ausgleich dafür, dass die SchülerInnen der Primarstufen der Schulen für Lernhilfe weniger werden?

 

 

 

Ich bedanke mich für die Bearbeitung.

 

 

Gez. Ursula Thöle-Ehlhardt                  im Auftrag:  Annette Specht.

Kategorien:Anfrage
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